Relativ ruhige Silvesternacht für Feuerwehrund Rettungsdienst Wiesbaden
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Wiesbaden blickt auf eine insgesamt normale Silvesternacht zurück. In der Nacht zum Neujahr war es für die Feuerwehr verhältnismäßig ruhig. Der Rettungsdienst war erwartungsgemäß etwas stärker gefordert.
Der Schwerpunkt der Einsätze lag auf mehreren Balkonbränden, die vermutlich durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern ausgelöst wurden. In mehreren Fällen gerieten Mülltonnen in Brand, die teilweise auch in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden standen oder diese in Mitleidenschaft zogen. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung der Brände verhindert werden. Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 55 Brandeinsätzen und zu 8 sonstigen Einsätzen alarmiert.
Zudem gingen bei der Leitstelle verschiedene Meldungen über mögliche Brandstellen ein, die sich vor Ort jedoch nicht bestätigten. Personen kamen nach bisherigem Stand nicht zu Schaden.
Die Feuerwehr Wiesbaden unterstützte zudem die Kollegen der Feuerwehr Mainz in Mainz-Hechtsheim mit einer Drehleiter. Hier kam es in einem Pferdegehöft zu einem Brandereignis, welche aufwendig Löschmaßnahmen erforderlich machten.
Der Rettungsdienst rückte zwischen 20 Uhr und 08:00 Uhr zu insgesamt 125 Einsätzen im Stadtgebiet aus.
Hier überschattet leider eine tödliche Auseinandersetzung im Hirschgraben, bei der ein 23-Jähriger noch an der Einsatzstelle seinen Verletzungen erlag. Die Staatsanwaltschaft hat hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Die restlichen Einsätze waren Silvesterüblich und wurden durch den Rettungsdienst abgearbeitet.
(Herausgeber dieser Pressemitteilung ist die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden.)
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